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ART SAVOUR GRUPPENAUSSTELLUNG GALERIE L33
Saturday, den 02.04.2016
2.4.2016 - 30.4.2016 mit 14 Kunstschaffenden


 

Art Savour Gruppenausstellung vom 2. April 2016 – 30. April 2016 / Künstlerinnen & Künstler: Aline Bunji - Antoinette Lüchinger - Catherine Buchmann – Christine Weibel - Cornelia Speck – Doris Faiss – Irene Varga - Janet Stalder – Marlies Sommer – Reto Schellenberg - Roland Stieger – Rolf Huber – Ron Hurst – Zulema Bischof - Einladungskarte inkl. Werk von René Etter

Vernissage 2.4.2016 / Fotos von Marlies Sommer, Janet Stalder, Doris Faiss, Irene Varga und Thorsten Thomssen

ART SAVOUR GRUPPENAUSSTELLUNG GALERIE L33 – Vernissage 2.4.2016 / Finissage 30.4.2016

mit Schlossapero der Werdenberger Bäuerinnen

Galerist Dominik Lippuner

Laudator Dr. iur. Werner Ritter

Musiker Levin Deger

Cornelia Speck mit Blick auf Tradition und Generation

Cornelia Speck malt am liebsten in Öl und Acryl. Sie malt gegenständlich, mit viel Geduld und Geschick für Details, und gleichzeitig mit grossem Schwung und Elan für das Gesamtbild. Der Mensch ist Ihr liebstes Motiv. Gesichter mit Ausdruck und Menschen in Bewegung faszinieren sie. Auch andere Themen, die sie berühren, setzt sie um. Ihre Landschaftsbilder zeigen verzauberte Berge, Seen und Bauernhäuser genauso wie märchenhafte Städte.

Marlies Sommer zeigt, Hausgemachtes, das nicht nach abstraktem Rezept gefertigt wurde

MARLIES SOMMER: Die in Niederteufen und Uznach wohnhafte Künstlerin hat zwar eine Serie von über vierzig Kohlezeichnungen in ihrem Sortiment, arbeitet jedoch vorwiegend auf Leinwand - in Öl oder Acryl. Diese drei Werke in Öl sind ein Prototyp, da der Rahmen von ihr ausnahmsweise in einer anderen Art ausgesucht wurde. Ein Fenster mehr im Raum zu wissen, lässt einem hinausschauen und träumen. Je nach Lichteinfall verändert sich auch die Stimmung dazu. Ihre Ideen leben in der Abstraktheit. Marlies Sommer möchte nicht nur einem Stil nachgehen. Das Leben ändert sich ständig, man geht mit und entwickelt sich weiter. So handhabt sie es auch mit ihren Werken und freut sich auf immer neue Herausforderungen.

Doris Faiss zeigt zwischen Lebensfreude und Seelenschatten

Doris Faiss malt mit Vorliebe abstrakte Bilder. Sie versucht, den konkreten Dingen oder Begriffen etwas von ihrer Hülle zu nehmen und sich deren Wesenskern anzunähern. Das gelingt natürlich nicht immer. Es führt aber oft dazu, dass ihre Bilder sehr reduziert, ja minimalistisch sind. Die meisten wirken dabei heiter und ansprechend und drücken viel Lebensfreude aus; andere sind eher düster und beklemmend und lenken den Blick auf Seelenschatten. Diese Suche nach dem, was hinter den Erscheinungen des Alltags steckt, ist letztendlich die Suche nach dem eigenen Selbst.

Zulema Bischof zeigt Variantenreichtum

Zulema Bischof, Künstlerin aus Ecuador, lebt seit über 20 Jahren in der Schweiz. Der südamerikanische Einfluss in ihrem Werk, findet sich in den herrlichen Blumen, den schönen Frauen und weichen Formen wieder. Doch die Machart ihrer Werke ist so variantenreich wie ihr Lebensweg. Sie malt in verschiedenen Stilen und mit unterschiedlichsten Techniken. Aktuell geniesst sie es, abstrakt zu malen oder Abstraktes und Gegenständliches mutig zu mischen. Sie bevorzugt für ihre Bilder Acryl, Kohle und Pastell. Ihre Ausstellungen sind stets bunt und belebt.

Rolf Huber zeigt Kraftquelle Natur

Über das Zeichnen fand Rolf Huber seinen Weg, schon als Kind, hin zu den Farben. Farbstifte bunt - dann ölig, druckerschwärzig, - heute wässrig und bitumig. Er geniesst ein zyklisches Suchen, Experimentieren, wieder Loslassen, Suchen. Der Bitumen ist eine der anspruchsvollsten Materialien der visuellen Kunst. Rolf Huber versucht den Bitumen zu zähmen. Der Prozess bringt Leid und Freud, stets aber das Gefühl von Freiheit, mit der Aussicht auf Gelingen. Rolf Huber sagt: «Meine Inspirations- und Kraftquelle ist die Natur. Fasziniert von der unermesslichen Vielfalt und Schönheit der Schöpfung, drücke ich in meinen Bildern auf unmittelbare Art und Weise mein persönliches Erleben aus. Es ist die immer wieder wechselnde Stimmung des Lichtes, welche mich zum Malen treibt: die ungemeine Farbigkeit des weissen Schnees, das farbige Zusammenspiel der Flächen von Fels, Himmel, Wasser und vieles mehr. In der Schwingung der Farbe, gebe ich meine Impression wieder. Die Farbwerte strukturieren das Ganze».

Seine Leidenschaft für die Landschaften und die Berge dominieren in seinen Werken. Rolf Huber gibt zu: «Das Malen ist für mich ein inneres Bedürfnis» - Gerne zitiert er auch Boris Leonidowitsch Pasternak, der bemerkte: «In der Kunst schweigt der Mensch - und das Werk spricht».

Ron Hurst zeigt eine Liebeserklärung an die Schöpfung

RON HURST - wer ist Ron Hurst? 1. Er ist ein Bleichgesicht, das im Jahr 1943 im Land der Rothäute geboren wurde und auch dort aufwuchs. 2. Seine Malkunst ist in der Klassischen Moderne verankert. Er malt klar, kraftvoll, bunt, expressiv und gegenständlich. 3. Ron ist ein Ästhet. Wir finden in seinem Werk kein Bild, das abstossend wirkt. 4. Ron ist auch Sozialkritiker und Kämpfer für humane Werte. Die Kritik bringt er aber in friedfertiger, stiller Art ins Bild und hofft auf ein, vielleicht einleuchtendes, Aha-Erlebnis. 5. Ron ist ein spitzbübischer Künstler. Wer seine Kuh-Werke gesehen hat, wird zustimmen: Diese sind pfiffig, schalkhaft, schelmisch, lebenslustig - eben spitzbübisch gemalt. 6. Ron ist ein Menschenfreund. Seine Portraits holen einerseits die Ecken und Kanten, aber immer auch die liebenswerte Seite seines Gegenübers heraus. 7. Ron ist ein Naturmensch. Seine Landschaftsbilder sind eine Liebeserklärung an die Schöpfung.

8. Kurz gesagt: Ron Hurst ist ein Mensch, den man nicht nur als Maler sehr schätzen lernt. Schaut seine Seerosen-Bilder an und sucht ein Gespräch mit ihm. Ihr werdet’s merken.

Catherine Buchmann zeigt irgendwo im Nirgendwo

„Schönheit rettet die Welt“, zitiert Catherine Buchmann Dostojewski. Wo nur Hässliches und Unschönes ist, gibt es keine Hoffnung und keinen Sinn. Aufrütteln mag legitim sein. Aber die Darstellung aller Schandtaten der Welt ohne Gegengewicht von positiven Utopien, von Schönem, für das es lohnt zu leben, fördert Aggression. Deshalb, sozusagen als Gegengewicht zu den täglichen Bildern der Nachrichten, hat Catherine Buchmann für diese Ausstellung Bilder gemalt, die den Titel „irgendwo im Nirgendwo“ tragen könnten. Sie erzählen von Schönheiten, die jeder hier in seinem Umfeld gleich um die Ecke finden kann. Nicht als Flucht, sondern als Muntermacher.

Aline Bunji zeigt Fliessendes Glück

Aline Bunji möchte mit ihren Kunstwerken Freude bereiten, ein Lächeln herauslocken und hin und wieder auch für mehr Toleranz werben. Ihre Werke sollen Menschen - inklusive die Künstlerin selbst - glücklich und zufrieden stimmen. Viele ihrer Werke entstehen aus einer Mischung von Techniken und Materialien wie Acryl, Bücher, Pastellfarben, Markern und Tinte. Sie reflektieren ihre Emotionen sowie Themen, die sie beschäftigen und begleiten. Aline steht für bunt blumig und schrägen Humor. Die Portraits ihrer Freundinnen - „regards des amies - sollen mehr als bloss „schön“ sein: sie sollen die Gesichter in jenen Momenten einfangen, in denen sie ein besonderes Gesicht machen, um wortlos zu sprechen. Seit 2009 leistete Aline Bunji zahlreiche Ausstellungen.

Janet Stalder zeigt bewegtes Tummeln

Janet Stalder ist 1952 in England geboren und wohnt seit 1980 im Kanton Zürich. Die Liebe zur Malerei entdeckte sie in Südafrika, wo sie mehrere Jahre lebte. Janet Stalder sagt: «Meine Gefühle und Freuden mit dem Pinsel auszudrücken gibt mir Freiraum und Abstand vom Alltag und schenkt mir neue Welten». In den meist sonnigen Welten von Janet tummeln sich turnend, tanzend, liegend, sitzend und hängend die Stalder-Männlis. Bewegt und farbenfroh sind aber auch ihre Kreise, Dreiecke, Striche und Formen. Sie versucht immer neue Themen und Techniken. Durch beharrliches Experimentieren erzielt sie die gewünschten Resultate. Janet Stalder gibt Kurse und hilft allen dabei, die Angst vor weissen Flächen vollkommen zu verlieren.

Irene Varga setzt sich auseinander mit dem Mythos Tierversuch

Irene Varga instrumentalisiert die Kunst. Neben der Wertschätzung für die Schönheit der Natur finden immer häufiger auch die politischen Sachthemen Eingang in ihr Wirken und Schaffen. Sie diskutiert, präsentiert, fotografiert und malt gegen die Vollgeldidee, gegen Umverteilung nach oben, für ein soziales statt neoliberales bedingungsloses Grundeinkommen, gegen verdeckte Kriegsführung und gegen die Barbarei und Sinnlosigkeit von Tierversuchen.

Christine Weibel zeigt Meditation

Seit 2009 arbeitet Christine Weibel intensiv in einem gemeinsamen Atelier mit Gaston Ryser zusammen. Sie studierte seit 2009 Mal- und Kunsttherapie im Iac Zürich und ist heute freischaffend. Sie arbeitet mit verschiedenen Materialen und Methoden. Das Fotografieren, Malen und Gestalten bedeuten ihr sehr viel. Zum künstlerischen Schaffen sagt Christine Weibel „Es eröffnen sich Ausdrucksmöglichkeiten, die man in Worten nicht fassen kann. Kreative Arbeit ist wie Meditation, die bis in die Seele klingt. Zuweilen begegnet man beim Malen den Schattenseiten des Ichs, was zuerst Angst auslösen kann, aber immer ist dies auch Befreiung. Kunst sind Bilder der Seele.“

Reto Schellenberg zeigt Leben aus Draht

Seit 10 Jahren macht Reto Schellenberg Kunst. Er gestaltet vorwiegend Figuren aus Stein, Papier, Draht und Ton. Sein liebstes Material ist Ton. Die daraus entstehenden Figuren malt er bunt an. Zur Zeit absolviert er eine kunsttherapeutische Ausbildung bei Eva Brenner in Frauenfeld. Daneben malt Reto Schellenberg auch Bilder. Diese sind meist abstrakter Natur.

Antoinette Lüchinger widmet sich den Regenbogenwelten

Antoinette Lüchinger lebt und arbeitet in Rapperswil-Jona. Sie fühlte sich schon früh zur Malerei hingezogen und beschäftigte sich im Laufe der Jahre künstlerisch mit verschiedenen Themen wie: Die Natur & Schöpfung, Entstehung und Entwicklungsprozesse, die Elemente, aber auch die Auseinander¬setzung mit abstrakten Begriffen und Illusionen interessieren sie. Spielerisch, fantasievoll, lebendig und mit kräftigen Farben setzt sie ihre Wahrnehmungen und Fantasien um und versucht den Betrachter bewusst einen anderen Blickwinkel auf die sie faszinierende Schöpfung zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen. Ihre Inspiration holt sie sich immer wieder aus der Natur und Umwelt. Ihre eigene Art, Dinge zu sehen, setzt sie schwungvoll und intensiv um. Ihre Bilder sprechen ihre eine eigene Sprache...

Roland Stieger zeigt Vielschichtiges

Der Bischofszeller Roland Stieger ist ein Kunstmaler, dessen jüngster Karriereverlauf am besten mit „eindeutig auf dem aufsteigenden Ast“ umschrieben ist. Vom Charakter her selbst lebhaft und zur spontanen Begeisterung fähig, löst der Erschaffer weitestgehend abstrakter Werke gerade diese Gefühle durch seine Bilder auch beim Betrachter aus. Stiegers Bilder sind farbenfroh, vielschichtig und aussagekräftig, mal in Acryl, mal in Mischtechnik gehalten. Warum malt aber Stieger überhaupt? Stieger sagt: „Das Malen bedeutet für mich alles. Es ist eine innere Berufung, der ich folge“.

Gruppenwerk: Wolke – quo vadis? Dieses Thema und die Farbpallette schwarz, pink, blau, weiss und 0 bis wenig Fremdfarbe, wählten die beteiligten Kunstschaffenden in einem lockeren Brainstorming als Favoritenthema. Alle beteiligten Kunstschaffenden liessen sich trotz der engen Grenzen frei und sehr individuell vom Thema inspirieren. Die grosse Ausnahme der Nichtbeteiligung erbat sich Roland Stieger mit der Entschuldigung: «Kleine Männer ertragen kein kleinformatiges Schaffen».

"Wolke - quo vadis?-Miniatur" 16 Originale für Dr. iur. Werner Ritter

zusammengestellt von Janet Stalder

gemeinsames Chill-out in der Galerie L33

Organisation und Technik für Art Savour: Irene Varga und Thorsten Thomssen

Location: Werdenberg

Art Savour Gruppe 20160402: Wir freuen und auf Besuch und weitere Abenteuer. Finissage: 30.4.2016 von 15 Uhr - 18 Uhr - Galerie L33, Staatsstrasse 3, Werdenberg



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